Sake

Sake - Edle Tropfen aus Japan

In Japan verliert der Sake immer mehr an Popularität, da die junge Generation lieber Bier und Wein trinkt. Ganz anders sieht es jedoch ausserhalb von Japan aus. Der Export hat in den letzten 10 Jahren um rund 250% zugenommen. Beliebt ist Sake vorallem in Amerika, welche 1/3 vom Export ausmacht.

Wie definiert sich die Qualität?

Sake wir in zwei Kategorien unterteilt:

  • Tafel Sake
  • Premium Sake

Der Premium Sake wird dabei nach klar vorgeschriebenen Richtlinien produziert. Bei hochwertiger Sake wird der Reis vor dem Verarbeiten poliert und erhält dadurch einen hohen Anteil der im Reiskern konzentrierten Stärke. Bei Premium Sake ist die Zugabe von Brauerei-Alkohol bis zu 10% des Reisgewichtes erlaubt. Bei nicht Premium-Sake  darf mehr Alkohol und andere Zusatzstoffe wie z.B. Glutamat zugebenen werden. 

 

Folgende Hersteller sind bekannt für ihre hohe Qualität:

  • Junmai Daiginjo Sake
  • Daiginjo Sake
  • Junmai Ginjo Sake
  • Honjozo Sake

Hochwertiger Sake ist in der Regel nicht günstig da hier viel Zeit und Aufwand in die Herstellung investiert wird.

Auf den Ihnalt kommt es an

Hochwertiger Sake sollte nur die Zutaten, Wasser, Resi, Koji (Pilze) und ggf. Brauereialkohol enthalten. Alle zusätzlichen Inhaltstoffe wie Süssungsmittel, Säuerungsmittel, etc. sind nur bei Tafel Sake erlaubt,.

Verwendung von Sake und Haltung

Häufig herrscht Unwissen ob Sake kalt oder warm serviert werden soll. Tafel Sake soll eher warm serviert werden und Premium Sake eher kalt. Obwohl der Premium Sake sowohl kalt als auch warm zum konsumieren geeignet ist. Sake wird zum kochen oder hauptsächlich als Genussmittel zu einer Speise getrunkten. Wobei wir zum kochen eher Reiswein empfehlen, da es kaum unterschiede gibt und Reiswein einiges günstiger ist.

Geschmack

Der Geschmack richtet sich nach dem Poliergrad des Reises.Wenig polierter Reis hat eine höhrere Reis-Note. Hingegen schmeckt viel polierter Reis blumig und fruchtig.

Herstellung

Sake wird mehrere Monate lang gebraut. Dabei ist der erste Schritt das polieren des Reiskorns. Reiskörnen werden dabei bis zu 70% poliert, wodurch der Sake seine Geschmacksnote bekommt. Nach dem polieren geht es zum Gärprozes mit dem Koji Schimmelpilz. Infizierte Reiskörnen wandeln sich in Zucker und werden durch beigabe von Hefebakterien in Alkohol umgewandelt.

Premium Hersteller wählen einen von 50 verschiedenen Reissorten, z. B.: Yamada Nishiki, Gohyakumangoku und Miyama Nishiki. Dei Reissorten sind wesentlich teurer als normaler Essreis.

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